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CAS schafft das!

Energieeinsparungen sind unser gemeinsames Ziel!

Wir haben gemeinsam bereits eine Menge an Gas und Strom eingespart.
Das erfolgte nicht ohne Einschränkungen. Allen Beteiligten und Betroffenen vielen Dank für ihre Bemühungen!

Aber auch wenn sich aktuell die Gasspeicher wieder gefüllt haben,
müssen wir alle weiterhin dazu einen Beitrag leisten – auch, um gut durch den nächsten Winter zu kommen.

Icon Haken

Gas sparen

Das Ziel ist es, 20% Gas einzusparen.

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Maßnahmen

Temperaturabsenkungen und
vorübergehende Schließungen von Einrichtungen.

Icon Blitz

Notwendigkeit

Verordnung des Landes NRW und Ratsbeschluss zur Vermeidung einer Gasmangellage

Energieeinsparungen und Maßnahmen

Der Rat der Stadt Castrop-Rauxel hat im September 2022 beschlossen, dass nach Möglichkeit 20% des kommunalen Gas-und Energieverbrauchs reduziert werden – mindestens aber 15%. Dieses soll eine Gasmangellage in diesem und dem folgenden Winter verhindern.

Die Verwaltung wurde also beauftragt, entsprechende Energieeinsparmaßnahmen zu entwickeln und umzusetzen. Dabei sollen Kindergärten, Kindertagesstätten und Schulen, soweit wie möglich nicht betroffen werden.

Um das Ziel zu erreichen, wurde u.a. die Winterpause des Hallenbads um drei Wochen verlängert (23.12. bis 21.01.), die Heiztemperatur in städtischen Gebäuden wurde auf maximal 19 Grad Celsius abgesenkt, 20 Prozent der Büroflächen im Rathaus werden gar nicht mehr beheizt, und mit Ausnahme von sieben Hallen wurden die Sporthallen seit 19. Dezember nur noch im wöchentlichen Wechsel auf 17 Grad Celsius, in der anderen Woche auf ein Minimum von 10 Grad geheizt. Diese Energiesparmaßnahme konnte bereits wieder aufgehoben werden: Ab 23. Januar wird die Temperatur in allen Sport- und Turnhallen wieder dauerhaft auf 17 Grad Celsius gehalten werden.

Nach den ersten Monaten dieser umgesetzten Maßnahmen wurden nun die Einsparungen ermittelt und bereits beachtliche Erfolge erzielt.
Eine monatliche Fortschreibung der Auswertung wird nun weiterhin erfolgen – die Ergebnisse werden hier für alle einsehbar gemacht.

Einsparung insgesamt

Aus dem linksstehenden Diagramm ist ersichtlich, dass für den Zeitraum November bis Dezember 2022, über alle städtischen Liegenschaften, durch die umgesetzten Maßnahmen eine Energieeinsparung von 17,2 % zum Referenzwert erzielt werden konnte.

Als Referenzwert, auf den sich die Einsparungen/Verbräuche beziehen, ist der Mittelwert der witterungsbereinigten Monatsverbräuche der Jahre 2017 bis 2021 ermittelt worden.

Einsparung nach Objektgruppen

Hier zeigt sich, wie unterschiedlich sich die Einsparungen in den einzelnen Objektgruppen darstellen.

Auf Grund des relativen kurzen Betrachtungszeitraumes von zwei Monaten haben außergewöhnliche Ereignisse einen großen Einfluss auf das Ergebnis. Wie es z. B. bei der Objektgruppe der Jugendzentren der Fall ist. Hier ist davon auszugehen, dass sich die Einsparung über einen längeren Betrachtungszeitraum deutlich verringern wird.

Da das Hallenbad erst zum 23.12.2022 geschlossen wurde, sind bei den Bädern noch keine nennens­werten Einsparungen erzielt worden.

Trotzdem auch bei den Schulen die Regeleinstellungen der Heizungsanlagen überprüft und bei Bedarf den tatsächlichen Gegebenheiten angepasst wurden, lassen sich die Einsparungen in Höhe von 14,0 % allein damit nicht erklären. Vielmehr ist dies auf die coronabedingte Verbrauchsteigerung in den Referenzjahren durch vermehrte Fensterlüftung in Klassenräumen zurückzuführen.

Anteil am Gesamtverbrauch

Um zu verdeutlichen, welchen Einfluss die Einsparung einzelner Objektgruppen an der Gesamteinsparung haben, ist in diesem Diagramm der Anteil der Objektgruppe am Gesamtwärmeenergieverbrauch der städtischen Liegenschaften dargestellt.

Hier wird deutlich das z. B. die Jugendzentren mit einem Anteil von 1 % am Gesamtenergieverbrauch trotz ihrer hohen Ersparnis von 36,6 % nur einen sehr geringen Anteil an der Gesamteinsparung der städtischen Liegenschaften ausmacht.

„Mit gemeinsamer Kraftanstrengung ist es gelungen, dass die Stadt Castrop-Rauxel schon jetzt einen großen Beitrag zum Gaseinsparen erbracht hat. Dafür danke ich allen Beteiligten und Betroffenen sehr, auch wenn es nicht immer einfach war. Ganz ohne Einschränkungen wird es aber auch die nächsten Wochen nicht gehen, denn wir müssen weiterhin – mit Augenmaß – Heizenergie einsparen und bleiben somit bei den abgesenkten Temperaturen in den städtischen Liegenschaften“

Bürgermeister Rajko Kravanja

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